Europäischer Tag der Parks am 24. Mai

Was wäre der Mensch ohne seine Parks! Mir persönlich sind diese Oasen in Städten sehr wichtig. Wenn ich verreise, sind die jeweiligen städtischen Parks immer mit auf dem Programm. Hier kann ich mich bei einem Picknick oder auf der Parkbank entspannen. Nebenbei lerne ich ganz locker über die Kultur des jeweiligen Landes sehr viel. Auch für die Tier- und Pflanzenwelt sind Parks wichtig, da sie in Ballungsräumen Rückzugsmöglichkeiten bieten, in Berlin mittlerweile u. a. für Wildschweine.

Darüber hinaus gibt es in Deutschland 16 Nationalparks: Sie stellen einen wichtigen Teil des Naturerbes dar und spielen touristisch eine wichtige Rolle.

Historisch bieten Parks ebenfalls sehr viel, auch in unserer Region: So zählt der 1768 angelegte Park um das Schloss Richmond in Braunschweig zusammen mit der Wörlitzer Parkanlage zu den frühesten Landschaftsgärten außerhalb Großbritanniens. Ein wesentlicher Grund für seine Entstehung soll das Heimweh der englischen Prinzessin Augusta gewesen sein, die mit dem braunschweigischen Herzog Karl Wilhelm Ferdinand verheiratet war. Wenige Kilometer entfernt befindet sich der Bürgerpark, der ab 1886 angelegt wurde.

In der Nähe des östlichen Ringgebiet liegt der Nußberg, der wiederum zum UNESCO Global Geopark „Harz-Braunschweiger Land-Ostfalen“ gehört. Von hier aus sind Spaziergänge oder Radtouren nach Riddagshausen leicht umsetzbar. Am Ziel angelangt, erwarten uns Schwäne, Graugänse, alle möglichen Entenarten und Bäume wie aus den Harry Potter-Romanen: merkwürdig gekrümmt und irgendwie geheimnisvoll. Allein ist man/frau dort selten, meistens gibt es viele weitere Spaziergänger*innen.