Erdüberlastungstag am 29. Juli

Der „Erdüberlastungstag“ fällt 2021 auf den 29. Juli: Wir Menschen haben mehr verbraucht als die Natur 2021 hervorbringen kann. Damit haben sich zudem die Hoffnungen nicht erfüllt, dass der globale Ressourcenverbrauch in diesem Jahr niedriger ausfallen würde. Das wäre im Übrigen kein Ergebnis vernünftiger Klima- und Wirtschaftspolitik gewesen, sondern vor allem ein Nebeneffekt der weltweiten Corona-Pandemie. Mehrere Tausend Wissenschaftler*innen aus über 100 Ländern sind sich einig, dass sofortige Maßnahmen gegen die Klimakatastrophe getroffen werden müssen. Die CO2-Konzentration in der Erdatmosphäre steigt stetig. Gleichzeitig wächst der Zorn junger Menschen darüber, dass ihre Zukunft damit auf dem Spiel steht. Wir GRÜNEN kämpfen schon lange für eine andere Wirtschaftsweise und eine wirksame Klimapolitik. Wir sollten uns statt Buchkorrekturen und Nebenschauplätzen wieder auf unser Kerngeschäft konzentrieren wie z. B.: Mehr Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und BürgerInnenbeteiligung über direkte Demokratie: Frankreich macht uns gerade vor, wie das auch auf dem Feld der Klimaschutzpolitik erfolgreich verlaufen kann.