22. Mai – Internationaler Tag der biologischen Vielfalt

Seit 2001 findet am 22. Mai der Aktionstag der internationalen Artenvielfalt statt. Dieser Tag weist daraufhin, dass die Biodiversität weltweit immer stärker abnimmt. Hauptverursacherin ist die Menschheit. Wissenschaftler*innen sehen eine Million Arten vom Aussterben bedroht. Zugleich zerstört die Menschheit damit selbst ihre Lebensgrundlage. Denn auch unsere Lebensmittel sind davon betroffen. Jeder Mensch kann als Verbraucher*in einen Beitrag dazu leisten, die Artenvielfalt zu schützen, z. B. durch den Kauf von regional und/oder biologisch angebautem Obst und Gemüse. Im eigenen Garten oder auf dem Balkon können Bienenweiden Insekten das Überleben erleichtern, Nistkästen helfen Vögeln bei der Aufzucht ihrer Jungen. Insektenhotels tragen ebenfalls zur Artenvielfalt bei. Insektizide und Pestizide hingegen bewirken das Gegenteil. Deutschlandweit gibt es 16 UNESCO-Biosphärenreservate; sie dienen dem Artenschutz und der Förderung ökologischer Nutzungsformen.

Persönlich stelle ich im eigenen Garten fest, dass sowohl Vögel als auch Insekten von Jahr zu Jahr weniger werden. Pestizide und Insektizide verwende ich nicht. Trotzdem habe ich das Insekt auf dem Foto im Garten erst nach ca. fünfminütiger Suche entdeckt. Vermutlich ist es eine Baum- oder Wiesenhummel. Vor ein paar Jahr summte und brummte es dagegen ab Frühjahr auf der Wiese.

Als Bundestagsabgeordnete würde ich mich dafür einsetzen, dass Natur- und Artenschutz sowie ökologisch orientierte Land- und Forstwirtschaft einen weitaus größeren Stellenwert als bisher auf der politischen Agenda einnehmen. Schließlich sollen auch nachfolgende Generationen in einer Natur und Umwelt leben, in der es Biodiversität gibt.

Artikel kommentieren

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert. Mit der Nutzung dieses Formulars erklären Sie sich mit der Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten durch diese Website einverstanden. Weiteres entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung.